Tamilpress.com - Nachrichten aus Sri Lanka

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Minen sind barbarisch

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Jeden Tag verstümmeln Landminen Menschen. Die USA weigern sich jedoch, auf die Unheilsbringer zu verzichten, obwohl sie Landminen für die Verteidigung ihres Landes überhaupt nicht benötigen Landminen aus dem Bürgerkrieg in Sri Lanka. (Archivbild) Die USA wollen dem internationalen Abkommen zur Ächtung von Landminen weiter nicht beitreten.Landminen sind feige und gefährliche Waffen. Sie sind vor allem gegen die Zivilbevölkerung gerichtet. Militärisch machen sie für konventionelle Armeen keinen Sinn, wohl aber in Bürgerkriegen, wo sie von verfeindeten Gegnern gelegt werden. Und dann beim Weiterziehen vergessen.

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Sri Lanka: Zehntausende in Flüchtlingslagern eingesperrt

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Eingesperrt in Lagern warten Flüchtlinge in Sri Lanka auf die Essensvergabe. Die Vereinten Nationen haben den Druck auf die Regierung von Sri Lanka erhöht, Zehntausende in Lagern festgehaltene Flüchtlinge freizulassen. Auch Monate nach dem Sieg der srilankischen Armee über die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) dürften die Flüchtlinge die Lager nicht verlassen. Dies sagte der UN-Beauftragte für humanitäre Fragen, John Holmes, zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in dem Land.

Nach wie vor würden etwa 130.000 Männer, Frauen und Kinder in streng bewachten Lagern leben, sagte Holmes. Die Regierung in Colombo müsse auch mehr tun, um deren Lebensbedingungen zu verbessern.

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Protestaktionen halten an

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Seit fünf Wochen protestieren in Deutschland lebende Tamilen in vor dem Brandenburger Tor in Berlin um auf die humanitäre Katastrophe in Sri Lanka aufmerksam zu machen. Mit Plakaten und Flyern schildern sie den Passanten das Leid ihrer Familie in der Heimat. Die Rücksiedlung der 280.000 Binnenflüchtlingen, die in den Internierungslagern seit sechs Monaten festgehalten werden, ist nicht gemäß der Versprechungen des srilankischen Präsidenten erfolgt. Menschenrechtsorganisationen berichten immer wieder von der unmenschlichen Situation in den Lagern. Täglich sterben dort Menschen aufgrund von Seuchen und Nahrungsmangel. Die Protestierenden fordern mehr Druck von der Bundesregierung sowie der EU auf die srilankische Regierung, sodass die Internierungslagern endlich geöffnet werden.

 

 

Sri Lanka: Lage in Flüchtlingslagern katastrophal

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In den Flüchtlingslagern Sri Lankas ist die humanitäre Lage auch ein halbes Jahr nach Ende des Bürgerkriegs katastrophal. Das meldet das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“. In manchen Lagern sterben immer noch täglich Flüchtlinge an Seuchen und Unterernährung. Darum habe sich „Kirche in Not“ entschlossen, in Sri Lanka wie schon kurz nach Ende des Bürgerkriegs eine humanitäre Soforthilfe zu leisten. Anlass für die Soforthilfe sei der Hilferuf eines Priesters im Nordwesten Sri Lankas gewesen. Angesichts der anhaltenden humanitären Katastrophe in den Flüchtlingslagern Sri Lankas schließe sich „Kirche in Not“ dem Aufruf von Papst Benedikt XVI. nach Hilfe für das Land an.

 

Srilankischer General nimmt den Hut

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Spekulation über Antritt von Sarath Fonseka bei Präsidentschaftswahl .Colombo - Ein halbes Jahr nach dem Sieg über die Tamilen-Rebellen in Sri Lanka zieht sich der damalige Armeechef Sarath Fonseka aus den Streitkräften zurück. Der 58-jährige General habe bei Präsident Mahinda Rajapakse seinen Rücktritt eingereicht, hieß es am Donnerstag aus der Regierung. Spekuliert wurde, Fonseka könnte bei der im kommenden Jahr erwarteten Präsidentschaftswahl gegen den Amtsinhaber antreten. Nach dem militärischen Sieg über die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) war Fonseka offiziell befördert worden, allerdings auf einen vor allem zeremoniellen Posten ohne weitreichende Kommandogewalt. (APA)

 

Proteste gegen Tötung von tamilischen Jugendlichen

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Die „Democratic Peoples Front“ (DPF) führte, unter der Leitung von dem Parlamentsabgeordneter Mano Ganeshan, eine Protestaktion vor der Fort Railway Station in Colombo, durch. Sie verurteilten die Ermordung eines jungen Tamilens durch die srilankische Armee und Polizei. Der 26 jährige psychisch kranke Mann wurde am Strand in Bampalapitiya erschlagen, diese Tat wurde von Passanten aufgezeichnet und im Netz veröffentlich. Menschenrechtsverletzungen die seitens der Regierungstruppen verübt werden bleiben bis heute unbestraft. Immer wieder prangern Menschenrechtsorganisationen diese Missstände an und fordern unabhängige Beobachter im Land.

 

Protestaktion in Düsseldorf

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Seit zwei Wochen versammeln sich tamilische Jugendliche in der Düsseldorfer Altstadt um gemeinsam auf das Leid der Tamilen in Sri Lanka aufmerksam zu machen. In ihren Flyer schildern sie die Situation der Zivilisten, die seit Monaten in den Internierungslagern im Norden von Sri Lanka gefangen gehalten werden. Diese werden an Passanten verteilt und näher erläutert. Laut Angaben von Amnesty International befinden sich dort etwa 285.000 Menschen, ohne angemessener medizinischer Versorgung Nahrung und Trinkwasser. Die Regierung gestattet Hilfsorganisationen wie dem IKRK nicht den Zugang in die Lager.

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Sri Lanka: UN Kommissarin fordert Ermittlungen

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Anfang des Jahres sei es bei den schweren Kämpfen in der Vanni Regierung zu schweren Menschenrechtsverletzungen gekommen.Es kamen tausende Zivilisten ums Leben, andere werden bis heute in den Internierungslagern fest gehalten. Bis heute sind die Gewalttaten gegenüber der Zivilisten noch ungeklärt. Frau Navaneetham Pillai, Kommissarin der Vereinten Nation für Menschenrechte, fordert umgehende, unparteiische Ermittlung gegen die Kriegsverbrechen die während der starken Kämpfe stattgefunden haben sollen. Dieses Verfahren solle neutral verlaufen, man solle gegen beide Parteien gleichermaßen vorgehen.

 

 


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Die Qual der Tamilen auf Video
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