Sri Lanka : Erdrutschgefahr im südlichen Bergland
Mittwoch, 01. Juli 2009 um 03:01 Uhr
Nachrichten
Es gibt eine offizielle Warnung vor Erdrutschen in den Distrikten Kegalle, Kalutara, Ratnapura und Nuwara Eliya. Wegen dem Südwestmonsum, der eingesetzt hat, können in den genannten Distrikten spontan Erdrutsche losgehen. (LP, il) Auch vor Mückenstichen sollte man sich in den südlicheren Regionen gut schützen, da dadurch Dengue übertragen werden kann. Die Zahl der Toten ist in diesem Jahr bereits auf über 130 gestiegen. (il)
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Sri Lanka ; Astrologe wegen düsterer Vorhersagen festgenommen
Sonntag, 28. Juni 2009 um 07:16 Uhr
Pressenachklang
Ernste politische und wirtschaftliche Probleme für die Regierung - das hatte ein berühmter Astrologe in Sri Lanka vorhergesagt. Und wurde prompt festgenommen. Die Polizei will die "Basis" für seine Vorhersagen ermitteln. Colombo - Chandrasiri Bandara ist einer der einflussreichsten Astrologen des Landes. Er hat eine wöchentliche TV-Show und schreibt eine hochpolitische Kolumne für eine oppositionelle Zeitung. Nun hatte er orakelt, ein Wechsel der Planetenstellung sei wenig glückverheißend für die Regierung: Staatschef Mahinda Rajapakse werde gestürzt.
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Sri Lanka muss der tamilischen Minderheit die Hand reichen
Sonntag, 28. Juni 2009 um 07:13 Uhr
Nachrichten
Übersetzt aus der Webzeitung “Lanka Page” vom 19. Juni 2009 New York – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte, dass die srilankische Regierung dertamilischen Minderheit die Hand reichen müsse, da es sonst wieder Gewalt geben würde. Bei einer Rede anläßlich einer Gala in New York am Mittwoch (17.6.) drückte der Generalsekretär Ban Ki-Mun seine tiefe Sorge wegen der humanitären Situation in Sri Lanka aus und sagte, dass er sich der Probleme sehr bewusst sei.
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Kriegsverbrechen in Sri Lanka untersuchen
Sonntag, 07. Juni 2009 um 07:54 Uhr
Pressenachklang
(NZZ-Online)
Nach dem Ende des Bürgerkrieges in Sri Lanka hat sich Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon für eine internationale Untersuchung zu möglichen Kriegsverbrechen ausgesprochen. In einer nichtöffentlichen Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York sagte Ban, es gebe schwerwiegende Vorwürfe gegen die sri lankischen Regierungstruppen und gegen die besiegten tamilischen Rebellen.
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Tamilen im Internierungslager erleiden unbeschreibliche Qualen
Donnerstag, 04. Juni 2009 um 20:18 Uhr
Nachrichten
„Die Tamilen in Internierungslagern in Vanni erleiden eine mit Worten nicht zu beschreibende Qual. Allein der direkte Anblick der Betroffenen war für mich unerträglich.“ sagt der Oberste Richter, Sarath N. Silva.
Weiterhin gibt er zu bedenken, dass die Gerechtigkeit für die Betroffenen wahrscheinlich nicht per Gesetz kommen werde. Die Gesetze dieses Landes machen nicht den geringsten Eindruck, den Tamilen, die vor dem Krieg geflohenen sind, eine gerechte Lösung zu bieten. Er sagt auch, dass er wegen dieser Aussage bestraft werden könnte.
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UN unter Verdacht
Donnerstag, 04. Juni 2009 um 12:59 Uhr
Pressenachklang
von Pierre Simonitsch (Frankfurter Rundschau)
Die Vereinten Nationen haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. Generalsekretär Ban Ki-Moon wird beschuldigt, die Zahl der zivilen Opfer des Bürgerkriegs in Sri Lanka nach unten zu korrigieren und Informationen unter Verschluss zu halten, um die Regierung Sri Lankas nicht zu verärgern.
Laut halboffiziellen UN-Angaben hat das Vorgehen der Regierungstruppen gegen die tamilische Sezessionsbewegung LTTE vor dem Beginn der Schlussoffensive 7720 Todesopfer gefordert, darunter 678 Kinder. Die Zahl der Verwundeten betrug demnach 18 465 (2365 Kinder). Diese Angaben werden selbst innerhalb der UN stark bezweifelt. Bans Kabinettchef, der Inder Vijay Nambiar, war von Delegierten vor Ort informiert worden, dass bereits mindestens 20 000 Menschen umgekommen seien. Nambiar sprach von einem Blutbad, die srilankische Regierung war verärgert.
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Sri Lanka : Times schätzt Zahl der Toten Zivilisten auf 25'000
Dienstag, 02. Juni 2009 um 10:32 Uhr
Nachrichten
Die britische Zeitung Times hat eine Serie von Artikeln zu Sri Lanka veröffentlicht, in denen sie – unter Berufung auf Quellen in der UNO - von rund 22'500 getöteten Zivilisten ausgeht für dieses Jahr, davon rund 19'000 vom 1. bis 19. Mai. Die Washington Post doppelt nach und bezichtigt die srilankische Armee begangener Verstösse gegen die Genfer Konvention. Die srilankische Regierung wehrt sich – die Rebellen der LTTE hätten ihre Mörserstellungen und Artillerie inmitten der Behausungen für Zivilisten aufgestellt und von dort aus die vorrückenden Armeeverbände beschossen. Amnesty International forderte die UNO auf, ihre Zahlen offen zu legen. (LP, il, Times, Washington Post, NZZ am Sonntag, TN).
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Sri Lanka : Bodenschätze wichtiger als Menschenleben…
Dienstag, 02. Juni 2009 um 10:30 Uhr
Pressenachklang
Sri Lanka – Bodenschätze und geostrategische Lage sind wichtiger als der Schutz des Lebens der Tamilen
Ein Gespräch mit Nirjai David
Das folgende Gespräch führte «Zeit-Fragen» mit Nirjai David. Er ist seit 20 Jahren Journalist und ein profunder Kenner der Situation in Sri Lanka. Die Ausführungen von Nirjai David eröffnen einen wichtigen und interessanten Blickwinkel auf den seit Jahrzehnten andauernden Konflikt in Sri Lanka, Fakten, über die man nicht hinweggehen kann. Wenn wir seiner Analyse folgen, wird offensichtlich, dass wichtige wirtschaftliche Ressourcen und strategische Interessen im Spiel sind, wenn es um den Konflikt in Sri Lanka geht. Diese Interessensbindungen müssten vor den Vertragsbestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und den Vertragsbestimmungen des Humanitären Völkerrechts standhalten können. Diese sind das von den meisten Staaten unterzeichnete internationale Regelwerk für ein friedliches Zusammenleben aller Völker und zur Beilegung von bewaffneten Konflikten.
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